Sehenswürdigkeiten Krim
Am Ende dieser Seite befindet sich eine Landkarte, dort sind alle hier vorgestellten Sehenswürdigkeiten eingezeichnet.

 

Nord-Krim
Asowsches Meer
Das Asowsche Meer ist durch die Strasse von Kertsch mit dem Schwarzen Meer verbunden, weiterer Anrainerstaat ist Russland, Zuflüsse sind Don und Kuban. Bei einer Fläche von 37605 km² ist es an der tiefsten Stelle nur 15m tief, dadurch erreicht die Wassertemperatur im Hochsommer bis zu 30°C, das Ufer ist sehr flach, es kann weit hineingegangen werden, ohne eine grosse Tiefe zu erreichen, deshalb wird es auch "Kindermeer" genannt.

 

Simferopol
Trolleybus-Linie

 

Bachtschissaraj
Khanpalast

 

Bachtschissaraj
Maria-Himmelfahrts-Kloster

 

Höhlenstädte
Tschufut-Kale

 

Höhlenstädte
Aussichtspunkt

 

Inkerman
Höhlenkloster

 

Sewastopol
Chersones

 

Sewastopol
Panoramamuseum mit Rundgemälde

 

Sewastopol
Denkmal versenkter Schiffe

 

Sewastopol
Grafenkai

 

Sewastopol
Schwarzmeerflotte

 

Balaklawa
Bucht

 

Balaklawa
Atom-U-Boot-Bunker

 

Balaklawa
Genueser Festung Tschembalo

 

Tilowoje
Aussichtspunkt

 

Foros
Auferstehungskirche

 

Foros
Bajdar-Tor

 

Rodnikowoje
Höhle Skelskaja

 

Kaziweli
Aqua-Park

 

Simeis
Katzenberg

 

Alupka
Woronzow-Palast mit Park

 

Aj-Petri-Massiv
Berg Aj-Petri

Der Aj-Petri ist der bekannteste und markanteste, mit 1233m nicht aber der Höchste der Krim-Berge. Er bildet mit den daneben liegenden Bergen ein Gebirgsmassiv, das sich nach Norden zu einem riesigen Hochplateau erstreckt, und nach Süden zum Schwarzen Meer knapp 1000m fast senkrecht abfällt. Der Name stammt aus dem griechischen und heisst übersetzt "Heiliger Peter". Der Gipfel, ein Korallenriff, besteht aus vier grossen (12-15m hohen) und unzähligen kleinen Felszacken, die Formen sind durch Winde entstanden.

Von Mis´chor führt in zwei Etappen eine 1987 gebaute drei Kilometer lange Gondelbahn in 20 Minuten auf den Aj-Petri. Nahe der Bergstation haben sich die Nachfahren der Ureinwohner der Insel Krim, die "Krim-Tataren" angesiedelt. Dieses Dorf hat sich zu einem Markt entwickelt, die Tataren bieten Wein, Schaschlik, Tatarische Nationalgerichte wie Plow, Tschebureki und Schurpa und viele weitere Köstlichkeiten an, die allerdings mit Vorsicht genossen werden sollten. Um den Gipfel des Aj-Petri zu erreichen, muss ca. 100 Höhenmeter aufgestiegen werden, gutes Schuhwerk ist unbedingt erforderlich. Wer sich etwas wünscht, muss am ungewöhnlichen "Gipfelkreuz" ein Band befestigen, bei dessen Zerfall geht der Wunsch in Erfüllung.
Von der Bergstation und vom Gipfel hat man traumhafte Tiefblicke aufs Schwarze Meer und Mis´chor, nach Jalta, sowie über das Hochplateau.
Auf der Hochfläche des Aj-Petri sind Geologie- und Meteorologiestationen, sowie über 30 Höhlen. Es ist eines der wenigen Gebiete, wo es bis zu 1,5m Schnee gibt und dieser teilweise bis Mitte April liegen bleibt.
Der Aj-Petri ist sehr oft in Nebel gehüllt, das Rekordjahr 1970 verzeichnete 215 Tage, auch verschwindet er oftmals tagsüber innerhalb kürzerster Zeit im Nebel. Die Gipfelregion des Aj-Petri ist der windreichste Punkt der gesamten Ukraine, die höchste Windgeschwindigkeit betrug 50m/s. 1949 wurden 125 Tage am Stück eine Windegeschwindigkeit von mind. 15m/s gemessen.
Das Schlechtwetter vom Schwarzen Meer herkommend bleibt oft an den Südwänden der Krimberge hängen, während über dem Plateau strahlend blauer Himmel herrscht.

Interessant ist auch die Auffahrt über die für den Zar angelegten Aj-Petri-Strasse, genügend Parkplätze stehen bei der Bergstation zur Verfügung, besonders erwähnenswert ist die bunte Laubfärbung im Herbst. Wegen den unzähligen Kurven und Kehren sollten diese Fahrt nur die "hartgesottenen" unternehmen. Auf Jalta-Seite ist die Aj-Petri-Strasse für grössere Fahrzeuge als Autos gesperrt. An Schönwettertagen ist der Ansturm auf die Gondelbahn immens, Wartezeiten an der Talstation von bis zu zwei Stunden sind keine Seltenheit, zumal angemeldete Gruppen Vorrang haben.

 

Aj-Petri-Massiv
Höhle der Dreiäugigen
Die Höhle der Dreiäugigen hat ihren Namen von einem riesigen Loch, in dem drei Trichter senkrecht in die Höhle hinabgehen. Einer der Trichter ist mit einem Felsklotz versperrt, über einen weiteren wird abgestiegen, es führen mehrere recht steile Metallleitern insgesamt 38 Meter auf den Grund der Höhle. Dort herrscht das ganze Jahr über eine Temperatur von 3°C, ein Schneehaufen, der von der dritten Trichteröffnung Nahrung bekommt, erhält sich das ganze Jahr. Daneben befindet sich ein ebenfalls das ganze Jahr nicht abschmelzender kleiner Eisberg, auch wenige Tropfsteine sind vorhanden.

 

Aj-Petri-Massiv
Jalta-Höhle

 

Aj-Petri-Massiv
Großer Krim-Canyon mit Jungbrunnen

 

Aj-Petri-Massiv
Silber-Wasserfälle
Für den Aufstieg zu den Silberwasserfällen werden ca. 20 Minuten benötigt, zuerst recht steil, danach fast eben, gutes Schuhwerk ist erforderlich.

 

Mis´chor
Schwalbennest am Kap Aj-Todor
(Lastotschkino Gnesdo)
Das Schwalbennest ist das Wahrzeichen der Südküste der Insel Krim. Ein deutscher Öl-Baron ließ 1911-12 das Schlösschen auf dem Kap Aj-Todor bauen, an dessen Stelle zuvor eine Datscha stand. 1927 wurde das Gebäude und der Fels auf dem es steht bei einem Erdbeben stark beschädigt. 1968-71 wurden Schloss und Fels erdbebensicher restauriert, wobei das Gebäude komplett abgetragen und neu aufgebaut wurde. Heute befindet sich ein nobles italienisches Restaurant darin.

 

Oreanda
Kirche

 

Liwadija
Zarenpalast
Der Zarenpalast wurde von den fünf letzten russischen Zaren genutzt, für den letzten, Nikolaj II., war es die Sommerresidenz. Der Palast kann im Rahmen von Führungen besichtigt werden, interessant sind insbesondere die Innenhöfe, einer davon ein "Italienischer Garten". Vom 04.-11. Februar 1945 fand im grossen weißen Saal die Jalta-Konferenz unter Beteiligung von Stalin (UDSSR) , Roosevelt (USA) und Churchill (Grossbritannien) statt. Es wurde das Abkommen über die Besetzung Deutschlands, seine Einteilung in vier Besatzungszonen und die Bildung eines Kontrollrats unterzeichnet. Weiterhin wurde der Eintritt der UDSSR in den Krieg gegen Japan beschlossen. Roosevelt durfte während der Konferenz im Zarenpalast residieren.

 

Jalta
Alexander-Neskij-Kathedrale

 

Jalta
Strandpromenade

 

Jalta
Darsanhügel-Seilbahn

 

Jalta
Märchengarten

 

Massandra
Massandra-Palais

 

Massandra
Weingut Massandra

 

Nikita
Botanischer Garten Nikitskij

 

Gursuf
Tschechow-Bucht

 

Mramornoje
Marmorhöhle

 

Mramornoje
Höhle Emine-Bair-Chosar

 

 

Google-Map Krim

 


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